Month: October 2017

Project of the month: October 2017

Project of the month: October 2017

This is the sixth post of our monthly series “Project of the month”.

This month, “Utility for the shop”

The vote will run for about a week and then we’re going to announce the project of the month. The winning maker will give you some behind-the-scences information about the project.

You can bring projects to our attention in two different ways:

We’re going to choose from those nominations but we can’t guarantee that any of them will come up in a vote because we have no idea how many projects will be sent in. The projects don’t have to be posted in that particular month.

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So for October 2017, here are the three candidates

black_forest_woodworker : Unter/Werkstatt Wagen für die Kapex KS 120

holly_woodworking : Frästisch

pepes_kellerwerkstatt : Unterschrank für Metabo Abricht-Dickenhobel

 

Which of the following projects is your Project of the Month (October 2017)
  • black_forest_woodworker 58%, 11 votes
    11 votes 58%
    11 votes - 58% of all votes
  • holly_woodworking 26%, 5 votes
    5 votes 26%
    5 votes - 26% of all votes
  • pepes_kellerwerkstatt 16%, 3 votes
    3 votes 16%
    3 votes - 16% of all votes
Total Votes: 19
30.10.2017 - 06.11.2017
Voting is closed

 

Interview mit Klaus (Klausis Paletten Art) 

Interview mit Klaus (Klausis Paletten Art) 

In diesem Beitrag möchten wir unser Community Mitglied Klaus (Klausis Paletten Art)  vorstellen. Wir haben ihm ein paar Fragen zu sich selbst und seinem Hobby gestellt. Das hat er uns geantwortet!


Stelle Dich bitte kurz den Lesern vor: Woher kommst Du, was machst Du, wenn Du nicht in der Werkstatt bist, und wo im Netz kann man Dich finden?

Hallo erst einmal 3 Fragen in einen Satz … krass ist ja witziger als ein Überraschungsei.

  1. Teil
    Ich komme aus Holzminden, das liegt im schönen Weserbergland in
    Niedersachen.
  2. Teil
    Also wenn ich nicht in der Werkstatt bin:

    • bin ich “normal ” am Arbeiten in der Glashütte in Holzminden und das schon seit mehr als 25 Jahren
    • oder ich bin mit meiner Familie unterwegs,
    • oder ich gehe meinen anderen Hobby dem Geocachen nach,
    • oder ich sitze Abends vor dem Laptop und versuche mich im Selbststudium mit CAD und 3D-Druck und 2,5D-Fräsen (sehr interessantes Thema finde ich).
  3. Teil
    Man kann mich auf Instagram @klausispalettenart  auf meiner Webseite www.KlausSchaefer68.de und bei Facebook @KlausiPalettenArt finden.

Wie alt bist Du und seit wann betreibst Du Holzwerken als Hobby?

Ich bin 48 Jahre alt und das Hobby Holzwerken betreibe ich seit Februar / März
2016.

Wie bist Du zum Holzwerken gekommen und was ist Deine Motivation, dieses Hobby zu betreiben?

Meine Frau konnte den alten Wohnzimmertisch nicht mehr sehen und hat bei einen Second Hand-Laden einen Tisch aus Paletten gesehen, dieser sollte 499 Euro kosten. Da war meine Antwort: “Das kann ich auch selber machen und das wird noch günstiger!”.

Die Antwort meiner Frau: “Wenn Du ihn zu Hälfte der Kosten machst, dann darfst Du es machen, ansonsten kaufe ich mir den Tisch selber!” … also habe ich mir Paletten besorgt und habe einen ähnlichen Tisch mit Schubladen und Truhe für umgerechnet 60 Euro selber gemacht, wobei den Beschläge alleine schon knapp 40 Euro gekostet haben (nur Material).

Meine Motivation:
Und somit war das Interesse am Holzwerken dann geweckt und es nahm seinen Lauf mit den anderen Projekten, welche ich gemacht habe. Die Herausforderung am Palettenholz sind die vorgegebenen Maße der Bretter. Ich finde es schöner gebrauchte Paletten und Palettenbretter zu verarbeiten und diesem Holz ein zweites Leben zu geben (mit Löchern, Unebenheiten und deren Mängeln, welches dieses
Holz, wenn es gebraucht ist, aufweist) – Neue ungebrauchte Paletten, finde ich uninteressant.

Warum stellst Du Deine Projekte online?

Um anderen Personen zu zeigen, das Palettenholz eigentlich ein wunderschönes Holz sein kann, ob als Truhe, Stuhl, Sessel, Kisten, Tresen oder als Wandbild oder auch als Thron. Ich liebe dieses Holz von Paletten einfach.

Welches Foto-/Video-Equipment benutzt Du und warum? Falls Du Videos machst, wie sieht der typische Entstehungsprozess eines Videos bei Dir aus?

Videos mache ich nicht wirklich (wenn nur als Diashow auf Youtube) die andere Art als Bastelvideo liegt mir nicht, aber Respekt an alle anderen Personen auf Youtube (habe es selber schon versucht und ich
fand mich selber nur blöd weil jeder vierte Satz mit ÄÄÄhmmm oder so angefangen hat.
Ansonsten mache ich nur Fotos und das mit meinem Handy (immer dabei).

Hast Du ein Lieblingswerkzeug? Falls ja, was magst Du daran besonders?

Hmm da muss ich mal drüber nachdenken … Ein Freund meinte nur: “Klausi und sein Akkuschrauber…jetzt geht er in seinem Element wieder auf” … Nachdenken zu Ende …. Nein ich habe kein Lieblingswerkzeug.. ich “liebe” alle meine Werkzeuge, denn jedes meiner Werkzeuge hat seine Funktion und wird von mir nicht nur benutzt sondern auch gepflegt. Mich ärgert es ja schon, wenn ein Beschlag vom Kreissägeblatt sich verabschiedet, weil ich einen Nagel im PalettenBrett erwische, welchen ich vorher übersehen habe.


Wir sagen vielen Dank für Deine Antworten und wünschen weiterhin viel Spass beim Holzwerken!

Patrick – PaddysWoodshop (Community Admin)

Winner (s) of the Project of the month: September 2017

Winner (s) of the Project of the month: September 2017

This month we have two winners and this is just awesome !

Two people, two projects, two stories, but one goal: Music

 

And here they are :

 

Background story by Gero

First in German, further down in English

 

 

Einfach mal ´ne Gitarre bauen, kann ja nicht so schwer sein… 😉 …und so startete das Abenteuer.

Der Korpus besteht aus Ahorn mit aufgeleimtem Bubingafurnier, mit der Stichsäge grob zurechtgesägt und mit der Oberfräse und allerlei Schleifgerätschaften in Form gebracht. Für die Aussparungen der Halsaufnahme, Tonabnehmer und Elektronikfach fertigte ich eine Schablone und probierte einfach mal aus wie so ein Kopierring für die Oberfräse funktioniert… aufregend…aber es hat geklappt 🙂

Die Rückseite und die Kanten lackierte ich mit verschiedenen braunen Candy-Lasuren und verpasste dem Ganzen eine schöne Schicht 2K Klarlack.
Das Pickguard und die Abdeckungen der Tonabnehmer wollte ich ursprünglich auch aus Holz fertigen, entschied mich dann aber aus Stabilitätsgründen für Kunststoffteile, auf die ich mit Hilfe der Airbrushtechnik eine Wurzelholzoptik lackierte.

Den Hals hatte ich noch von einer ausgeschlachteten Billiggitarre, liegt angenehm in der Hand und ist super bespielbar. Also… Kopfplatte umgearbeitet, mit Bubinga furniert, lackiert, Bünde abgerichtet, neuer Sattel… zack fertig.

Dann konnte zusammengebaut, verlötet und justiert werden. Ich finde es immer super spannend wenn aus Einzelteilen ein großes Ganzes wird… Die vergoldete Hardware in Kombination mit der hellen Wurzel und dem rotbraunen Body… schon ein Bisschen sexy. Ich muss gestehen das ich recht überrascht war das alles halbwegs passt und funktioniert und nur wenige Nacharbeiten nötig waren.

Zur Elektronik: Die Tonabnehmer sind von Fender und die Schaltung ist Standard Stratocaster, also 5-Wegeschalter, Volumen-Poti und 2x Tone-Poti .

Fazit: Einiges würde ich mittlerweile anders machen aber alles in allem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Viel gelernt, Spiel, Spaß & Spannung beim Werken gehabt und eine Gitarre mit herrlichem Blues/Rock-Sound gab es auch noch.

Beste Grüße
Gero

 

 

 

 

Simply building a guitar, that can´t be too hard 😉 and so the adventure started.
The corpus is out of maple with bubinga veneer glued on, cutted out with the jigsaw and with the router and all sorts of sanding equipment brought into form. For the cutouts of the neck, pickup and the electronics I made a template and just tried how a cam ring for the router works … exciting … but it worked well 🙂
I painted the back and the edges with different brown candy-glazes and gave it a nice finish with 2K clearcoat. In the beginning, I wanted to make the pickguard and the cover for the pickups out of wood, but for stability reasons I decided to use plastic pieces that I finished with airbrush techniques so it looks like root wood.
I had the neck from a exploited cheap guitar, it feels very comfy and is nice to play with. So, headplate adjusted, veneered with bubinga, painted, set everything … and done.
Then everything could be sticked together, soldet and adjusted. I always find it very tensioning when single pieces combine to a big whole. The golden hardware in combination with the bright root and the redbrown body … kind of sexy. I have to admit that I was very surprised that everything worked well and I only had to make a few adjustments.
Regarding the electronics: the pickups are from Fender and the gearing is Standard Stratocaster, so 5-way-switch, volume-poti and 2x tone-poti.
Conclusion: Something I would have made differently now but all in all I am satisfied with the result. Learned a lot, had fun and tension building it and got a nice guitar with Blues/Rock-Sound.

Best Regards
Gero

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Background story by Luca

 

 

Building violins is my job.

For violins the materials are quite standard: red Italian spruce for the top, Curly maple for the back, ribs and neck+scroll, normal maple for the bridge, ebony for all the other parts (fingerboard, pegs, tailpiece, endpin, nut and saddle).
You can find violin backs and ribs made of poplar or other wood as well. Boxwood and rosewood is also frequently used for the parts I made of ebony, except for the fingerboard, which is always ebony.

No machines were used for this project. I just used the bandsaw to cut out the most of the waste before start carving the top and the back. All the tools are manual: little planes with arched and flat bottom, rasps, files, chisels and gouges. Not many tools really. For the bending of the ribs I use a hot iron and water. The joint of the two pieces of the top and the back are always hand planed to perfection, so that you can’t see it and there’s no gap, so the glue won’t fail in hundreds of years.

I started with carving the scroll, you basically draw the outline on a block of maple that you (hand) planed square and carve with a saw, gauges and files.
Than you join two bookmatched pieces for the back and the top (sometimes the back is one piece), draw the outline of the violin with a model, cut out the waste with a coping saw or bandsaw or watever saw that can cut curves. After you cut out the waste you get to the line with rasps and files and start carving the top and bottom with planes. Some use gouges. Than you cut a little groove (1,3mm usually) near the borders to install the purfling, and you start carving on the inside. The thickness you leave will affect the sound.
Then you shape the ribs with water and a hot iron, glue them together, glue the bottom to the ribs and the top on the other side.
To join the body and the neck a sliding dovetail is used, and it has to be cut by hand because every neck will be different and the angle you put the neck in is important, and can variate on every instrument.

I’m very satisfied as the violin sounds great and i quite like the slightly used look it has.

For photos of the building of my violins you can visit my website: http://www.lucazerilli.com

Link to this particular violin:
http://www.lucazerilli.com/index.php/en/12-violins/15-violin-3.html

Luca Zerilli