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WRP #5: Die SCHARFE Episode

WRP #5: Die SCHARFE Episode

ON AIR:
Stefan Schütte
Daniel Otte
Johann Hawranek

Heute im Werkstattradio: Angeregt von unserem Hörer Uli (@holzduebel auf IG) sprechen wir heute darüber, wie wir unsere Werkzeuge scharf halten. Denn zu jedem Satz Stecheisen, zu jedem Hobel und generell zu jeder in der Werkstatt genutzten Klinge, sollte immer auch die Möglichkeit vorhanden sein diese scharf zu halten. Wie wir das machen und wie Werkzeuge in der professionellen Tischlerei scharf gehalten werden, das ist das große Thema dieser Episode.

Außerdem: Ein detaillierter Einblick in das momentan beliebte Thema Epoxidharz.


SHOWNOTES

WAS LIEGT AUF DER WERKBANK?

Stefan arbeitet noch immer an der Epoxidharz-Tischplatte und gibt einen detaillierten Einblick in das Thema Epoxidverguss vom Formenbau bis zum Feinschliff.
Daniel hat nun sein Gesellenstück, einen Küchentisch mit Corian Inlays, auf der Werkbank. Außerdem startet er das #ZLH150 Charity Projekt von @zlhwerken, bei dem 26 Maker zugunsten eines Kinder- und Jugendhospizes basteln. Verfolgt das und bietet fleißig (nicht nur auf Daniels arbeit)!
Johann hat für seine Tochter eine Gartengarnitur fertig gestellt und beschäftigt sich momentan intensiv mit dem Thema Handhobeln

TIPP DER WOCHE:

AUSSERDEM:

Das versprochene Video von Paul Sellers über das schärfen von Stecheisen (LINK). Meiner Meinung nach eine der besten Anleitungen in den Weiten des Interwebs.

DANKE FÜR POST VON:

Meikel (@wood_shop_projects), Dave (@lumber_dave), Piero (@herr_baubiber), Ben (@bentewshandcraft)

Danke an Saphi (@saphkari) für fünf Sterne und eine tolle Bewertung auf iTunes!


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Interview mit Steffen (Bastelbär)

Interview mit Steffen (Bastelbär)

In diesem Beitrag möchten wir unser Community Mitglied Steffen (Bastelbär) vorstellen. Wir haben ihm ein paar Fragen zu sich selbst und seinem Hobby gestellt.


Das hat er uns geantwortet!

Stelle Dich bitte kurz den Lesern vor: Woher kommst Du, was machst Du, wenn Du nicht in der Werkstatt bist, und wo im Netz kann man Dich finden?

Hallo liebe Freunde, mein Name ist Steffen und ich freue mich, dass ich Teil dieser Community sein darf. Das ehrt mich wirklich sehr!

Ich komme aus Erfurt, in Thüringen. Wenn ich mich nicht in meiner Werkstatt verlustige, bin ich entweder auf Arbeit oder bei und mit meiner Familie zu Hause, in Garten oder sonst irgendwo im Lande. Beruflich entwickle ich Anwendungssoftware und bin froh, in der Werkstatt meinen Kopf davon auch wieder frei zu bekommen. Das ist wichtig um sowohl am Hobby als auch am Beruf Spaß zu haben.

Im Netz findet Ihr mich auf Instagram, auf meinem eigenen Blog und auf YouTube.

Wie alt bist Du und seit wann betreibst Du Holzwerken als Hobby? Wie bist Du zum Holzwerken gekommen und was ist Deine Motivation, dieses Hobby zu betreiben?

Ich wurde 1968 auf diese Welt losgelassen und bin somit im Moment noch 49 Jahre. Holzwerken war so ziemlich eine meiner ersten bastelnden Tätigkeiten (Holz ist ja so geduldig!) – das war so mit 7 oder 8 Jahren. Metall war damals für mich noch nicht beherrschbar und andere Materialien waren nicht so leicht zu haben. Ich habe über die Jahre immer mal für mich oder Freunde und Bekannte Möbel, kleinere Dinge aber auch ganze Kücheneinrichtungen gebaut, was mir immer wieder Spaß gemacht hat. Außerdem hat Holz Leben in sich, was beim Arbeiten damit bewahrt werden soll. Das ist eine besondere Herausforderung für alle Holzwerker.

So richtig los ging es aber erst wieder im letzten Jahr, als ich auf YouTube einem schimpfenden Herren zusah der meinte den besten Bastelkanal auf YouTube zu haben und der mich aus einem langen Schlummer geweckt hat. Nachdem dies getan war, begann ich wieder intensiver zu bauen, meine Werkstatt umzubauen, Projekte zu machen, kurz zu Basteln und Werkeln und das mit wachsender Freude.

Warum stellst Du Deine Projekte online?

Die Möglichkeit meine Projekte Online zu stellen eröffnet völlig neue Wege um Inspiration, Anregung und Tipps zu bekommen die sonst nur in einem großen und gut gepflegten Freundeskreis zu erhalten sind. Deshalb betrachte ich diese Community und alle im Netz verbundenen Bastler, Holzwerker und Macher als großen Freundeskreis der ständig wächst und sich gegenseitig fordert und fördert.

Welches Foto-/Video-Equipment benutzt Du und warum? Falls Du Videos machst, wie sieht der typische Entstehungsprozess eines Videos bei Dir aus?

Fotos und Videos erstelle ich mit meinem iPhone 5, einem iPad mini und einer Lumix FZ200 von Panasonic. In dem Bewusstsein, das damit keine superguten Images zu kreieren sind, versuche ich mit und aus dem vorhandenen Material interessante und soweit möglich auch schöne Projektdokumentationen zu erstellen.

Einen typischen Entstehungsprozess habe ich eigentlich (noch) nicht gefunden, weshalb ich mich eigentlich Foto- und Videotechnisch immer an meinen Projekten entlang hangele und es dadurch eben manchmal auch versäume, Fotos oder Videos beim Basteln aufzunehmen. Bedingt durch die Größe oder besser „Kleine“ meiner Werkstatt, ergibt sich immer das Problem, dass der Kamerawinkel fast immer ungünstig ist und ich manches Material für den „Rundordner“ produziert habe. Meist lasse ich mich dadurch aber nicht am Zusammenstellen eines Videos abhalten, sondern verwende einfach was ich habe. Wichtig finde ich bei der Erstellung einer Dokumentation, dass die Schritte nachvollziehbar sind und von anderen auch ohne „Spezialwissen“ durchgeführt werden können. Nun, ich arbeite noch daran!

Hast Du ein Lieblingswerkzeug? Falls ja, was magst Du daran besonders?

Mein(e) Lieblingswerkzeuge sind meine Handsägen, und die Stechbeitel samt Klüpfel, weil damit fast alles aus Holz hergestellt werden kann. Sicher verwende ich auch elektrische Kleinmaschinen aber nur wenn die Zeit drängt. Wenn ich viel Zeit habe, lasse ich es ruhig angehen und verwende Handwerkszeuge.

In der Hoffnung, dass ihr mich und meine Arbeitsweise etwas kennen gelernt habt, sage ich „gut Holz“ und wir sehen uns…

Wer mehr über mich wissen möchte, kann mir gerne auf Instagram und YouTube folgen oder in meinem (bisher noch bescheidenen) Blog stöbern ☺


Wir sagen vielen Dank für Deine Antworten und wünschen weiterhin viel Spaß beim Holzwerken!

Patrick – PaddysWoodshop (Community Admin)

WRP #4: Überleben in der Werkstatt

WRP #4: Überleben in der Werkstatt

ON AIR:
Stefan Schütte
Daniel Otte
Johann Hawranek

Jaja, schon klar, ein ziemlich tot getretenes Thema heute im Werkstattradio. Allerdings wird grundsätzlich jeder Zustimmen: Ein wichtiges!
Die allseits bekannten “erhobener Zeigefinger” Ermahnungen versuchen wir so gut es geht zu vermeiden, versprochen!

Was wir besprechen sind die vielleicht etwas versteckten Kleinigkeiten, die nicht unbedingt auf den ersten Blick eine Gefahr darstellen.
Außerdem in der Diskussion: Haben YouTuber eigentlich eine Vorbildfunktion in Bezug auf Schutzausrüstung und Sicherheit?

Wir führen heute übrigens die lang angekündigte Kategorie, den Postsack ein. Diejenigen von euch die uns nette Nachrichten (und bisher waren es auch nur nette Nachrichten) geschickt haben dürfen sich auf eine Erwähnung freuen!


SHOWNOTES

Link für eure Fragen an die EWC-Amins

WAS LIEGT AUF DER WERKBANK?

Stefan hat seit der letzten Episode, ob einiges Kurzurlaubs und des guten Wetters, nicht wahnsinnig viel geschafft. Dennoch sind die Räder für die 14″ Bandsäge fertiggestellt, und das Epoxidharz für den Couchtisch ist endlich da!
Johann hat drei Unterschränke für die Werkstatteinrichtung auf der Werkbank. Für den kommenden Nachwuchs wird noch der alte Kinderstuhl aufgearbeitet.
Daniel gibt zunächst mal ein Paar Hintergrundinformationen darüber, warum er im Moment keine Werkstatt zur Verfügung hat. Arbeit hat er jedoch genug, da er voll im Entwurf seines Gesellenstücks hängt.

TIPP DER WOCHE:

  • Mal wieder zur Ruhe kommen, den Hammer auf der Werkbank lassen und “das schöne Leben” genießen!
  • Podcasts: Making It und Proseccolaune
  • Längere Epsioden vom Werkstattradio bitte!

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Winner of the Project of the month: April 2018

Winner of the Project of the month: April 2018

With the most votes, the winner of April 2018 is woodworking_engineering


Background story by woodworking_engineering

Why did you build this project?

When I was a little kid, I used to spend my summer in a small country house. We had an olive tree with a playhouse (just three boards, actually). My friends and I spent endless hours and days on that tree. It was a very funny, creative and important moment of my life, I guess it’s one of the most important steps that made me grow up as I am now. So, I could not deprive my son of this amazing experience 🙂

What are the main materials that you used?

The materials are pretty simple. I just used a set of fir lumbers, plus tongue-and-groove boards for the flooring.

In order to avoid the kids to fell down, I installed a fish net from real fishermen: that ensures to have transparent but safe walls.

I like to use natural and ecological materials: all the wood structures are covered with a water-based penetrating sealer, to keep everything the more ecological I can. The kids will play on it most of the time with bare feet and hands, so I wanted to make it the safer I could.

Which tools and machines were important in building this project?

I guess I just used the miter saw, tape measure, plus a couple of cordless drills to predrill and tighten the screws. The construction is way simpler it may seem.

Can you give us a short overview of the building process?

The structure is the part I spent the most time, at least for the design step.
In this project, I wanted to do something weird, something everything could ask himself: How did they build it! How can it stay up! On the other end, I wanted to make the lightest structure I could.
I’m a professional engineer, and I like to apply engineering concept to the ancient art of woodworking.
I also started a YouTube channel where I explain my approach to woodworking.

For example, this project is fully UNI EN 1176, UNI EN 1177, UNI EN 11123 complaint, #nerdalert 😁
Those regulations ensure playhouses and toys are safe for our kids. Although it seems very weird to use them in simple, domestic projects, they are quite simple yet powerful. They seem hard but, at the end of the day, they propose reasonable things like: the handrails should be 60 to 80 cm high, to avoid kids to fall down and to hang up; flooring should not be horizontal, to avoid water to become stagnant; borders should be beveled; and some more simple things like that. So… why not?

The playhouse flooring lays on a lozenge structure that rests on just 2 stands: the olive tree on one side and a truss pillar on the other side. I did not drill any hole on the tree (no trees were harmed in the making of this playhouse… well, except for the trees used to make the lumbers 🙂

The truss pillar has a small pile foundation: two long iron pipe sunk in the ground.

The trusses ensure the structure to be incredibly light and thin, while still very rigid. The lumbers are just 4x7cm indeed. With a truss, the entire structure contribute to the resistance, even the handrail has a structural behavior.

Without the trusses, I should have used larger and heavier lumbers.

Are you satisfied with the result or would you change anything if you could?

Yes, I’m satisfied, and I’m happy to see my son and his friends to enjoy it 🙂

The original project actually had an additional rope bridge and a slide, but I like to see it as a modular project, so I can always add more pieces 🙂 But the next thing is to reuse a couple of old pulleys to build a drawbridge :)​

Project of the month: April 2018

Project of the month: April 2018

This is the tenth post of our (monthly) series “Project of the month”.

 

The vote will run for about a week and then we’re going to announce the project of the month. The winning maker will give you some behind-the-scences information about the project.

You can bring projects to our attention in two different ways:

We’re going to choose from those nominations but we can’t guarantee that any of them will come up in a vote because we have no idea how many projects will be sent in. The projects don’t have to be posted in that particular month.

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So for April, here are the three candidates

franks.shed 

paddywoodpecker 

woodworking_engineering 

 

Which of the following projects is your Project of the Month (April 2018)
  • woodworking_engineering 84%, 54 votes
    54 votes 84%
    54 votes - 84% of all votes
  • franks.shed 8%, 5 votes
    5 votes 8%
    5 votes - 8% of all votes
  • paddywoodpecker 8%, 5 votes
    5 votes 8%
    5 votes - 8% of all votes
Total Votes: 64
06.05.2018 - 13.05.2018
Voting is closed
© Kama
WRP #3: Tooltime!

WRP #3: Tooltime!

ON AIR:
Stefan Schütte
Daniel Otte
Johann Hawranek

Was treibt den Hobby-, Profi- und Überhaupt-Handwerker am meisten an und um? Was bereitet ihm schlaflose Nächte, Gänsehaut, Freude und Verzweiflung?

Na klar!

Unser aller Lieblingsthema: Werkzeug!

Und das soll auch das Thema dieser Episode sein. Aber da das Thema Werkzeug hier im Werkstattradio wahrscheinlich noch einige Stunden füllen und das Thema nicht in einer Stunde erledigt sein wird, haben wir uns zunächst mal nur einen kleinen Teilbereich herausgepickt. Wir möchten in dieser Folge über die großen “must haves” reden, wobei jeder von uns individuell die ein bis zwei essentiellen Gadgets und Werkzeuge zum besten gibt, die in keiner Werkstatt fehlen sollten.

Außerdem geben wir dem interessierten Einsteiger, der zwar vom Werkstatthobby begeistert, aber von den Myriaden von Möglichkeiten überwältigt ist, Tipps für den Einstieg. Was brauche ich eigentlich wirklich? Wofür sollte ich Geld sparen, und wo darf gerne gespart werden?

Das alles natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder, wo wir grade davon sprechen, auch ohne Anspruch auf Richtigkeit 😉


SHOWNOTES

Link für eure Fragen an die EWC-Amins

WAS LIEGT AUF DER WERKBANK?

Johann hat seinen Umzug erfolgreich zu Ende gebracht und in der Werkstatt ist wieder einiges los. Als erstes Projekt stand ein ausgeklügelter Schiebeschlitten für die TKS auf dem Plan.
Daniel arbeitet an einer mit Eiche furnierten Kommode mit richtig noblen Push-to-open Auszügen. Außerden wartet er (und wir alle) gespannt auf seine Zulassung zur Gesellenprüfung.
Stefan arbeitet noch immer sporadisch an der 14″ Holzbandsäge, bei der er den Rahmen sogar bereits fertig gestellt hat. Der Epoxy-Couchtisch liegt zwar noch auf Halde, dafür liegt jetzt, zwecks Schreibtischaufräumaktion, eine Schreibtischerhöhung für die Computermonitore auf der Werkbank.

UNSERE WERKZEUGTIPPS FÜR DEN BLUTIGEN ANFÄNGER:

Ganz wichtig: Nicht von äußeren Einflüssen stressen lassen! Nicht alles was auf YouTube zu sehen ist, ist auch wirklich nötig! Da geht ohne riesige Investition schon eine ganze Menge!
Ein Paar wichtige und erschwingliche Essentials haben wir aber mal für euch (in loser Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit) hier zusammengestellt. Wenn ihr uns nicht glaubt ist das übrigens völlig legitim, macht eure eigenen Erfahrungen!

  • Japansäge (~ 30€)
  • Blockhobel, oder noch vielseitiger, Einand-Simshobel  (~ 50-100€)
  • Ein Satz Stecheisen
  • Ein guter Winkel (Johanns Definition dazu gibts im Podcast!)
  • Eine Ziehklinge
  • Ein Satz Zwingen (auch die günstigen machen was sie sollen), dazu ein oder zwei Einhand- Hebelzwingen als Allzweckwaffe oder als dritte Hand
  • Akkuschrauber (hier lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und nicht bei den Baumarkt Eigenmarken schauen, kann man nämlich immer gebrauchen, ~200-300€)
  • Hier darf gerne gespart werden: Bits (gehen sowieso immer verloren), Leim (auch der billige klebt super), (Blei)Stifte
  • Nicht am Schleifpapier sparen! Das billige erzeugt mehr Frust als glatte Oberflächen.

Ansonsten: Immer “Projektbezogen” kaufen. Soll heißen, niemand braucht eine voll ausgestattete Werkstatt um anzufangen. Habt ihr ein Projekt vor Augen? Dann überlegt euch welches Werkzeug dafür Sinnvoll wäre und ob einige Arbeitsschritte nicht vielleicht auch mit der vorhandenen Ausstattung machbar wären.

Dann, der Vollständigkeit halber, noch ein paar “nice-to-haves”:

  • Der “Radierer” für Schleifpapier
  • Ein oder zwei Hobel, Tipp von Stefan: Stanley Hobel restaurieren
  • Habt ihr Stecheisen oder einen Hobel angeschafft, auf gar keinen Fall mit der Anschaffung von Schärfzubehör warten! Ein einfacher Kombistein reicht völlig aus.
  • Wenn mal etwas Geld übrig ist: Oberfräse, Oberfräse und nochmal Oberfräse!

TIPP DER WOCHE:

  • Gehört in jede Hosentasche: Immer Nadel und Pinzette zum Splitter ziehen in der Nähe haben!
  • Gehört in jede Werkstatt: Küchenrolle oder Papiertücher in Massen
  • Youtube: This old Tony

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Interview mit Anna

Interview mit Anna

In diesem Beitrag möchten wir unser Community Mitglied Anna (Anna’s Workshop) vorstellen. Wir haben ihr ein paar Fragen zu sich selbst und ihrem Hobby gestellt.


Das hat sie uns geantwortet!

Stelle Dich bitte kurz den Lesern vor: Woher kommst Du, was machst Du, wenn Du nicht in der Werkstatt bist, und wo im Netz kann man Dich finden?

Ich heiße Anna und bin Gebürtige Polin, ich lebe in Deutschland seit ca. 13 Jahren.
Ich arbeite seit kurzem im Einrichtungshaus, zusätzlich begleite ich diverse Kunst Projekte und hin und wieder bin ich als Dozentin der Volkshochschule tätig.

Wie alt bist Du und seit wann betreibst Du Holzwerken als Hobby?

Ich werde dieses Jahr 36 Jahre alt und mit dem Holzwerken habe ich im Februar 2016 begonnen.

Wie bist Du zum Holzwerken gekommen und was ist Deine Motivation, dieses Hobby zu betreiben?

Ich hatte damals mit einem Fernstudium für Raumgestaltung und Innenarchitektur begonnen. Auf der Grundlage des neuen Wissens sind viele kreative Ideen entstanden, die ich gerne umsetzen wollte. Ich wusste jedoch nicht, wie ich die ganzen Techniken umzusetzen habe, deswegen habe ich verschiedene Workshops besucht. Unter anderem viele zum Thema Holzwerken.

Warum stellst Du Deine Projekte online?

Ich würde gerne Feedback durch andere Menschen erhalten, um durch weitere Ideen mein handwerkliches Können zu fördern. Des Weiteren hoffe ich, dass ich andere inspirieren kann, so wie auch ich durch andere inspiriert werde.

Welches Foto-/Video-Equipment benutzt Du und warum? Falls Du Videos machst, wie sieht der typische Entstehungsprozess eines Videos bei Dir aus?

Momentan mache ich alle meine Fotos mit iPhone (8). Videos sind geplant.. aber eben nur geplant.

Hast Du ein Lieblingswerkzeug? Falls ja, was magst Du daran besonders

Ich mag ganz besonders das Schärfsystem II von VERITAS und meine  japanischen Stemmeisen. Es ist viel einfacher und angenehmer mit geschliffenem Werkzeug zu arbeiten, weswegen ich mein Schärfsystem nicht missen möchte.

Social Media Kanäle von Anna:

Instagram: Annabrzakala


Wir sagen vielen Dank für Deine Antworten und wünschen weiterhin viel Spass beim Holzwerken!

Thomas – HolzwurmTom (Community Admin)

Winner of the Project of the month: March 2018

Winner of the Project of the month: March 2018

With the most votes, the winner of March 2018 is hucks_holzkischd

 

Background story by hucks_holzkischd

 

Here’s his background story of the project – first in German,  further down in English.

 

Wir haben Familienzuwachs bekommen und aus unserem Wohnzimmer wurde ein weiteres Kinderzimmer. Nachdem ich eine Wand eingezogen hatte und das selbstgebaute Hochbett auch schon im Zimmer stand, blieb mir nur noch die Schräge/der Kniestock um Schränke unterzubringen… und was liegt da näher als selbst Hand an zu legen.

Der Schrank besteht aus Leimholz Fichte/Tanne.

Zum Einsatz kam an Werkzeug hauptsächlich:

· Bandsäge

· Tischkreissäge

· Kappsäge

· Oberfräse

· Akku-Bohrschrauber

· Multifunktionswerkzeug

Nachdem ich die Maße des Kniestocks genommen hatte, habe ich ein Grundgerüst aus 54x54mm starken Kanthölzern gebaut. Danach ging es an die Aufteilung der Fächer und Regalböden, ganz individuell nach den Bedürfnissen meines Sohnes. Als Letztes habe ich das Aufmaß der Türen genommen und diese in Lamellenoptik angefertigt.

Es ist nicht alles perfekt, aber ich bin durchaus zufrieden. Vor allem da mein Sohn einen einzigartigen, individuellen Kleiderschrank der genau in sein Zimmer angepasst ist sein Eigen nennen darf. Für das ein oder andere gebe es dennoch eine bessere Lösung, aber man lernt ja nie aus. Dieses Projekt hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich habe einige Erfahrungen sammeln können.

 

 

 

English version of  hucks_holzkischd’s story

 

Our family is growing and so our living room became another child´s room. After I had build a wall and the self-built loft bed was already in the room, the only place to fit in the closets were the knee-stick/slopings… and what is closer than to do it by myself.

The cabinet is made of laminated beam of spruce / fir.

Tools mainly used:

· Bandsaw

· Table saw

· Chop saw

· Router

· Cordless screwdriver

· Multifunctional tool

After taking the measurements of the knee-stick/sloping , I built a skeleton of 54x54mm squared timbers. Then it was the division of the compartments and shelves, individually according to the needs of my son. Finally, I took the measurements of the doors and made them in slat optics.

Not everything is perfect, but I am quite satisfied. Especially since my son has a unique, individual wardrobe, that fits exactly into his room. For some things there might be a better solution, but you never stop to learn. This project was definitely a lot of fun and I was able to gain some experience.

 

 

 

 

A special Thanks to beaver.woodcraft for translating
Project of the month: March 2018

Project of the month: March 2018

This is the ninth post of our (monthly) series “Project of the month”.

This month is about clothes storage.

The vote will run for about a week and then we’re going to announce the project of the month. The winning maker will give you some behind-the-scences information about the project.

You can bring projects to our attention in two different ways:

We’re going to choose from those nominations but we can’t guarantee that any of them will come up in a vote because we have no idea how many projects will be sent in. The projects don’t have to be posted in that particular month.

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So for March, here are the three candidates

woodiesholland

hucks_holzkischd

handgemacht_und_alles_lacht

 

Which of the following projects is your Project of the Month (March 2018)
  • hucks_holzkischd 50%, 16 votes
    16 votes 50%
    16 votes - 50% of all votes
  • woodiesholland 34%, 11 votes
    11 votes 34%
    11 votes - 34% of all votes
  • handgemacht_und_alles_lacht 16%, 5 votes
    5 votes 16%
    5 votes - 16% of all votes
Total Votes: 32
16.04.2018 - 22.04.2018
Voting is closed
© Kama
WRP #2: Learning by Doing

WRP #2: Learning by Doing

ON AIR:
Stefan Schütte
Daniel Otte
Johann Hawranek

Auch, oder gerade als Hobbyhandwerker streben wir alle danach, unbekannte und neue Techniken zu lernen und anzuwenden. Aber wie schafft man es am besten, neues zu lernen? Einfach mal machen und schauen was dabei raus kommt? Sich in die Theorie einlesen und erst dann loslegen wenn alle Schritte auswendig im Kopf parat liegen? Kurse besuchen? Strategien gibt es wahnsinnig viele und welche für den einzelnen die richtige ist, ist unmöglich vorherzusehen. Was wir aber in dieser Folge diskutieren sind die Vorgehensweisen die wir nutzen und anwenden.


SHOWNOTES

Link für eure Fragen an die EWC-Amins

WAS LIEGT AUF DER WERKBANK?

Stefan hat endlich seine Abricht- und Dickenhobel Kombimaschine eingestellt und nutzbar gemacht, hat seine Version der zur Zeit allseits beliebten Holzbandsäge angefangen und außerdem erste Schritte für einen neuen Couchtisch gestartet
Johann hat im Rahmen seiner Renovierungsarbeiten seinen Raumteiler fertiggestellt und installiert momentan Stuck Zierleisten.
Daniel steckt in den Vorbereitungen für die Gesellenprüfung. Neben der Theorie sind klassische Holzverbindungen als Übung für die Handarbeitsprobe an der Tagesordnung. Davor war aber auch noch ein Schwerlastregal in Kundenfarben fällig.

LINKTIPPS:

AUSSERDEM:

  • Johann war auf der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln

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